Loading…

MILLION-ACTIONS.DE

Unsere Initiative für Tierschutz
Start
w rb 0, tags: fifa der - unsplash

FIFA steht wegen Hundetötungen in Marokko unter Druck

Tierschutzorganisationen fordern die FIFA auf, Marokkos Rolle als Mitgastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 zu überdenken. Anlass sind verstörende Berichte über massenhafte Hundetötungen. Viele Organisationen bezeichnen das Vorgehen als „barbarisch“. Spanien, Portugal und Marokko werden die Weltmeisterschaft gemeinsam ausrichten, während Uruguay, Paraguay und Argentinien zusätzliche Partien übernehmen.

Die Straßenhunde-Krise in Marokko spitzt sich zu

In Marokko leben schätzungsweise drei Millionen Straßenhunde. Das Land hat ein „Trap, Neuter, Vaccinate, Release“-Programm (Einfangen, Kastrieren, Impfen, Freilassen) eingeführt, um die Population zu kontrollieren. Berichte weisen jedoch auf brutalere Methoden hin. Tierschutzgruppen behaupten, dass bis zu 10.000 Hunde pro Woche getötet werden. Die Tiere werden vergiftet, erschossen oder sogar bei lebendigem Leib verbrannt. Diese Tötungen finden in öffentlichen Bereichen statt, Kinder wurden Zeugen des Grauens.

FIFA steht unter Druck zu handeln

Anfangs lobte die FIFA Marokkos Bekenntnis zu einem humanen Umgang mit Tieren. Jüngste Berichte legen jedoch nahe, dass diese Versprechen nicht eingehalten werden. Organisationen wie PETA fordern nun, Marokko das Mitgastgeberrecht zu entziehen, falls die Tötungen nicht gestoppt werden. Die marokkanische Regierung bestreitet die Vorwürfe. Sie betont ihr Engagement für den Tierschutz und verweist auf neue Gesetze zum Schutz streunender Tiere. Kritiker halten die Durchsetzung dieser Gesetze jedoch für unzureichend.

Die Vereinten Nationen haben sich besorgt über die psychologischen Folgen für Kinder geäußert. Zudem warnen sie vor Gesundheitsrisiken wie möglichen Tollwut-Ausbrüchen durch eine destabilisierte Hundepopulation.

Tierschutz ist ein globales Anliegen. Selbst FIFA-Fans in Deutschland verfolgen aufmerksam, wie sich die Situation entwickelt. Tierschutzorganisationen drängen auf mehr Transparenz von der FIFA und verlangen ein unmissverständliches Bekenntnis zu einem humanen Umgang mit Tieren.