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24 Incidents of Animals Caught in Netting in Suffolk Raise Concerns, Concept art for illustrative purpose, tags: rspca - Monok

RSPCA warnt die Bewohner:innen Suffolks nach einem Anstieg von Tieren in Netzen

Die RSPCA hat im Jahr 2024 in Suffolk bereits 24 Fälle gemeldet, in denen sich Tiere in Netzen verfangen haben – ein alarmierendes Zeichen für die wachsende Gefahr für die heimische Tierwelt. Zwar verzeichnete Greater London landesweit die meisten Meldungen, doch die Zahlen aus Suffolk fallen für eine ländliche Grafschaft besonders ins Gewicht: Offene Gärten und Sportanlagen sind hier häufig mit ungesichertem Netzmaterial versehen.

Die Tierschutzorganisation betont, dass sich solche Fallen größtenteils vermeiden lassen, und fordert die Bewohner:innen auf, achtsamer zu sein – besonders jetzt, da bei wärmerem Wetter mehr Aktivitäten draußen stattfinden.

Landesweiter Anstieg in den Sommermonaten

Im gesamten Vereinigten Königreich wurden im vergangenen Jahr 1.355 Vorfälle registriert, bei denen Tiere in Netzen gefangen wurden. Fast die Hälfte davon, 586 Fälle, ereignete sich in den Hochsommermonaten Mai, Juni und Juli. Mehr Sport im Freien, Gartenarbeit und andere Freizeitaktivitäten führen in diesem Zeitraum zu einem saisonalen Anstieg der Netzverletzungen. Zurückgelassenes Fußballnetz, Obstschutz im Garten oder Abdeckungen für Teiche gehören zu den Hauptverursachern – oft werden sie über Nacht schlicht vergessen.

Fuchswelpen und Igel verfangen sich besonders oft

Vor allem Fuchswelpen sind gefährdet: Allein im Mai wurden 47 Fälle gemeldet. Igel, die nachts unterwegs sind und nur eingeschränkt sehen, geraten ebenfalls häufig in lose Netze in Gärten oder auf Sportplätzen.

Auch größere Tiere wie Rehe werden immer wieder verheddert und ziehen sich dabei teils schwere Verletzungen zu. Selbst Haustiere wie Katzen und Hunde können betroffen sein. Die RSPCA appelliert daher an Hausbesitzer:innen und Trainer:innen, Netze als potenzielle Gefahr und nicht als harmloses Equipment zu behandeln.

Einfache Vorsichtsmaßnahmen retten Leben

Die RSPCA rät, Netze nach Gebrauch abzubauen oder fest zu befestigen. Hausbesitzer:innen sollten ihre Außenflächen regelmäßig kontrollieren – besonders vor der Dämmerung, wenn viele Tiere aktiver werden.

Findet ihr ein wildes Tier, das zwar gefangen, aber unverletzt ist, könnt ihr es vorsichtig befreien und zu einer Tierarztpraxis in der Nähe bringen. Bei Verletzungen oder sichtbarem Stress bittet die RSPCA, den Notruf der Organisation zu wählen, um weitere Schäden zu verhindern.

Suffolk soll seine Tierwelt schützen

Die Mischung aus Feldern, Wäldern und Küste macht Suffolk zu einem Lebensraum für zahlreiche Arten. Diese Biodiversität hängt jedoch von einfachen Alltagsentscheidungen der Einwohner:innen ab. Während die RSPCA ihre Sommer-Kampagne fortsetzt, hofft die Organisation, dass die Gemeinden Verantwortung übernehmen, ungenutzte Netze wegräumen und auf gefährdete Wildtiere achten.